Wer zum ersten Mal danach sucht, merkt schnell: Es gibt kein einheitliches Wort. Je nach Suchbegriff landet man in einer anderen Welt. Das ist kein Zufall, sondern liegt daran, dass die Begriffe aus verschiedenen Jahrzehnten und verschiedenen Milieus stammen.
Gigolo
Der älteste Begriff, ursprünglich aus dem Französischen: ein Mann, der gegen Bezahlung tanzte und Damen begleitete. Heute bezeichnet er im deutschsprachigen Raum meist einen Mann, der Frauen gegen Honorar begleitet, oft mit erotischer Komponente.
Der Begriff trägt etwas Altmodisches und gleichzeitig etwas Elegantes. Viele Frauen benutzen ihn, weil er weniger klinisch klingt als „Escort" und weniger anonym als „Callboy".
Callboy
Das männliche Gegenstück zum Callgirl, und der direkteste der Begriffe. Er betont die Verfügbarkeit auf Abruf und hat einen deutlicheren sexuellen Beiklang als Gigolo. Wer nach „Callboy" sucht, sucht in der Regel weniger nach Begleitung für einen Anlass und mehr nach einem Treffen.
Männlicher Escort
Der neutralste und heute gebräuchlichste Begriff. „Escort" heisst wörtlich Begleitung und deckt beides ab: den Abend im Restaurant genauso wie das, was danach möglich ist. Wichtig ist die Ergänzung: Ein blosses „Escort Zürich" führt in aller Regel zu Angeboten von Frauen für Männer. Wer als Frau sucht, kommt mit männlicher Escort, Escort für Frauen oder Herrenbegleitung deutlich schneller ans Ziel.
Toyboy
Umgangssprachlich und meist auf den Altersunterschied gemünzt: ein deutlich jüngerer Mann an der Seite einer älteren Frau. Der Begriff beschreibt eher eine Konstellation als eine Dienstleistung und wird auch für private Beziehungen verwendet.
Begleitservice und Begleitagentur
Die sachlichen deutschen Begriffe, und die, die Vermittlungen selbst am liebsten benutzen. Ein Begleitservice für Damen oder eine Begleitagentur für Frauen vermittelt Begleitung für Anlässe: Dinner, Events, Reisen, Firmenanlässe. Was darüber hinaus geschieht, ist Sache der beiden Beteiligten.
Wer diese Wörter benutzt, sucht meist weniger ein Treffen und mehr einen Abend, bei dem man nicht allein erscheint. Auch Damenbegleitung und männliche Begleitung gehören in diese Familie.
Und was ist jetzt der Unterschied?
Ehrlicherweise weniger, als die Wortwahl vermuten lässt. In der Praxis überschneiden sich die Angebote fast vollständig. Der Unterschied liegt weniger im Angebot als im Ton: Wer „Callboy" sagt, meint meist direkter, wer „Begleitservice" sagt, meist formeller.
Der wirkliche Unterschied liegt woanders, nämlich zwischen einzelnen Anbietern: Wird geprüft, wer aufgenommen wird? Gibt es ein Impressum? Werden Grenzen von sich aus angesprochen? Das entscheidet über die Qualität eines Abends, nicht die Bezeichnung.
Welches Wort solltest du benutzen?
Für die Suche: männlicher Escort, Begleitservice für Damen oder Gigolo plus deine Stadt. Diese drei führen am zuverlässigsten zu Angeboten für Frauen statt für Männer.
Für die Anfrage selbst: gar keines. Beschreib den Anlass, den Rahmen und die Atmosphäre, die du dir vorstellst. Das sagt mehr aus als jede Kategorie. Wie das konkret aussieht, steht unter so läuft eine Anfrage ab.
Was bei uns dahintersteht
Wir sind eine Vermittlung für männliche Begleitung für Frauen in der Schweiz. Nenn es Gigolo, Callboy, männlicher Escort oder Begleitservice, gemeint ist dasselbe. Unter fünf Prozent der Bewerbungen werden aufgenommen, jede Anfrage läuft zuerst über uns, und es gibt keine öffentlichen Profile. Die Übersicht ist textbasiert, damit du nach Persönlichkeit auswählen kannst statt nach Foto.